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Dr. Manfred Pletz
Kirchplatz 19 94094 Rotthalmünster





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Knochenaufbau (Augmentation)

Foto:Prodente

AugementationBei geringem Knochenangebot erfolgt in Zusammenarbeit mit kompetenten erfahrenen Partnern ein Knochenaufbau mit künstlichem oder v.a.. eigenem Knochenmaterial. Knochenaufbauten dienen der Wiederherstellung von verloren gegangenem Knochenvolumen. Häufig tritt nach Zahnextraktionen innerhalb von wenigen Monaten bis Jahren ein massiver Knochenabbau ein. Will man die nach Zahnextraktion entstandene Lücke mit einem Implantat schließen, ist dies oft nicht ohne Knochenaufbau möglich..Für Knochenaufbauten gibt es verschiedene Verfahren.

Man unterscheidet zwischen gleichzeitiger und vorausgehender Augmentation.

Gleichzeitige Augmentation

Die gleichzeitige Implantation und Augmentation kommt bei relativ kleinen Knochendefekten zur Anwendung. Der Aufbau erfolgt oft mit künstlichem Knochenersatzmaterial, welches innerhalb von sechs bis zwölf Monaten von eigenem Knochen durchwachsen wird, meist jedoch mit eigenen Knochenspänen.   Die Verwendung von Knochenersatzmaterial macht die Entnahme von Eigenknochen überflüssig, so dass kein zweites Wundgebiet entsteht.

Vorausgehende Augmentation

Bei größeren Knochendefekten ist eine vorausgehende Augmentation nötig. Dabei kommt körpereigener Knochen zur Anwendung. Dieser wird bevorzugt im Retromolarraum (hinter dem letzten Zahn im Unterkiefer) oder in der Kinn-Region entnommen. Nur bei extrem ausgedehnten Knochendefekten ist eine Knochenentnahme außerhalb des Mundes erforderlich. In diesen Fällen erfolgt die Knochenentnahme meist in der Beckenkamm-Region..Bei vorausgehender Augmentation kann das Implantat erst sechs Monate später eingesetzt werden. Der Aufbau muss zuerst mit dem Kieferknochen zusammenwachsen,dann kann das Implantat gesetzt werden.