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Dr. Manfred Pletz
Kirchplatz 19 94094 Rotthalmünster
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KLINISCHE UND INSTRUMENTELLE FUNKTIONSANALYSE (z.B. bei CMD)

Zur Planung und Herstellung von Zahnaufbauten und Zahnersatz benötigen wir diagnostisch präzise Werte über die Lage Ihrer Kiefer im Schädel, über die Bewegung der Kiefergelenke und die Stellung Ihrer Zähne zueinander. Die Ergebnisse der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse schaffen nicht nur optimale Voraussetzungen, um den angestrebten Behandlungserfolg zu erreichen. Sie ermöglichen es auch, Spätschäden in den Kiefergelenken vorzubeugen.
Die Ursache akuter Beschwerden, die z.B. durch Fehlbelastungen der Zähne und der Muskulatur entstehen, können mit Hilfe dieser Befunderhebungen festgestellt werden. Darauf aufbauend wird die notwendige Therapie (Behandlung) eingeleitet.
Die Anwendung der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse bewährt sich bei:

1. Restaurativen Maßnahmen: - alle Arten von Zahnersatz, Kieferorthopädischen Behandlungen,
2. Erkrankungen der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur (CMD= cranio-mandibuläre Dysfunktion): Gelenkgeräusche (Reiben oder  Knacken), Schmerzen, Kiefersperre, Kieferklemme, Verspannungen, Muskel-Schmerzen, Nackenschmerzen, Beckenschiefstand,Beinlängendifferenz
3. Parodontalerkrankungen mit Fehlbelastungen: Zur Herstellung von  Aufbißschienen

Die Untersuchung:

Frühkontakte1.Wir suchen nach Frühkontakten (Vorkontakte). Denn diese führen den Unterkiefer ohne Rücksicht auf die ideale Kiefergelenksposition in eine Fehlstellung, eine falsche Lage, gegen die sich das Unterbewußtsein "wehrt", indem es versucht, den oder die Frühkontakte "wegzuknirschen". Die deswegen dauernd verkrampfte Muskulatur kann nicht nur zu ausstrahlenden Muskelschmerzen und Kiefergelenkbeschwerden führen, sondern auch bleibende Kiefergelenkschäden oder Arthrosen zur Folge haben.

Schmerzzonen2.Typische Schmerzzonen, die sich aufgrund fehlerhafter Verzahnungen im Bereich der beteiligten Muskelgruppen bemerkbar machen und in weitere Bereiche ausstrahlen können.

Kiefergelenk3..Knackgeräuscheedeuten auf eine krankhafte Veränderung im Gelenk: die häufigste Ursache ist das Abgleiten der Gelenkscheibe vom Gelenkkopf und das Zurückspringen in die ursprüngliche Situation..
 

Kiefergelenk und KaumuskulaturDas Kiefergelenk nimmt durch seine kombinierte Dreh- und Gleitfunktion als Doppelgelenk eine Sonderstellung im Körper ein. Für die Zerkleinerung der Nahrung sind Zähne, Kiefergelenk und Kaumuskulatur in ihrer Funktion optimal aufeinander abgestimmt. Das Zusammenspiel mehrerer Kaumuskeln zur Bewegung des Unterkiefers wird durch Nerven gesteuert, die einen Regelkreis bilden, dessen Steuerzentrum im Zentralnervensystem (ZNS) durch Nervenfühler (Rezeptoren) alle Bewegungen koordiniert. Rezeptoren im Kiefergelenk (1) registrieren die Lage des Gelenkkopfes. Muskelspindeln (2) melden den Spannungszustand der Kaumuskeln. Nervenenden in der Mundschleimhaut (3) orten die Lage und Größe von Nahrungsteilen, und Rezeptoren in der Wurzelhaut der Zähne (4) melden Zahnkontakte. All diese Informationen werden zentral verarbeitet und in Steuerimpulse für die Kaumuskulatur umgesetzt (5).

BißgabelMit einer "Bißgabel" werden die Konturen der Oberkieferzähne abgeformt, um anschließend mit dem "Gesichtsbogen" die individuelle räumliche Beziehung des Oberkiefers zum Schädel und zu den Gelenken zu ermitteln..
 

ÜbertragungsbogenDer angelegte Gesichtsbogen greift die angenommene (arbiträre) Gelenkachse ab. Danach wird das Oberkiefermodell mit einem Montagegerät schädelbezogen in einen "Artikulator" montiert." montiert.
 

BißDie Zuordnung des beweglichen Unterkiefers zum Oberkiefer erfolgt mit einem "Zentrikregistrat". Dazu wird eine Spezialwachsplatte verwendet. Der Unterkiefer wird dabei in seine physiologisch richtige -entspannte- Lage geführt. Dies ist die für den Patienten beste Position.

ArtikulatorDie Gipsmodelle werden Schädel-Gelenk-bezüglich auf den Artikulator übertragen. Man erhält so die identische Position wie beim Patienten. Die Gelenkbahnneigung wird nach Mittelwerten oder, wenn dies notwendig wird, nach individuellen Werten festgelegt.  Die Ursachen der Störungen im Gebißsystem lassen sich so außerhalb des Mundes leichter und objektiver aufdecken und können gezielter behandelt werden. Kronen, Brücken und Zahnersatz sind auf diese Weise extrem paßgenau herstellbar..